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Mobbing

Mobbing

Mobbing Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in Salzkotten, Kreis Paderborn.

Mobbing ist eine Gewaltform, die Schulen Probleme bereitet. Oft wird Mobbing nicht erkannt, oft gelingt es nicht, adäquat zu reagieren. Aus Unsicherheit werden Mobbingprozesse dann von vielen Lehrern ignoriert. Dieses Verhalten scheint die Regel zu sein. Es ist belegt das über 80% der Kinder und Jugendlichen, die ihre Klasse wegen Mobbings verlassen, kein persönliches Gespräch über ihre Situation mit einem Lehrer hatte   (Quelle: Prof. em. Françoise Alsaker)  

Dabei ist Nichtstun das Schlimmste, was ein Lehrer sich selbst, dem Opfer, den Tätern und den Unbeteiligten zufügen kann. Der Lehrer verliert die Achtung und Akzeptanz eines Großteils seiner Klasse. Vielleicht leidet der Kollege auch darunter, dass er hilflos zusieht, wie sich vor seinen Augen Gewalt abspielt, wie es ihm nicht gelingt, das Grundrecht jedes Schülers durchzusetzen, nämlich unbeschadet zu lernen. Das Opfer erfährt, dass seine Leiden unwichtig sind, dass es nicht auf Hilfe hoffen darf und dass es sich damit abfinden muss, weiter gequält zu werden. Und die Täter, also die Jugendlichen, die ungehindert einen Klassenkameraden mobben, lernen täglich neu, dass Regelbrüche in der Schule normal sind, dass ihre Übergriffe folgenlos hingenommen werden. Die Klasse gewöhnt sich an den alltäglichen Regelverfall, an die Hilflosigkeit und an die Angst.

Im Umgang mit Mobbing stehen Lehrer vor vielen Problemen: Oft wird Mobbing nicht erkannt, oft wird es verharmlost, oft nicht konsequent geahndet.

Oft gehen Unbeteiligte davon aus, dass Mobbing-Opfer durch ihre Schwäche oder durch eklatantes Fehlverhalten das gegen sie gerichtete Mobbing provoziert hätten. Diese Annahme ist falsch. Mobbing-Opfer kann jeder werden. Besonders oft trifft es sanfte und sensible Kinder. Schwer haben es in der Regel auch Jugendliche die auf Grund ihrer besonderen Leistungsfähigkeit eine Klasse überspringen.

In unserer Gesellschaft finden wir sich ändernde Kindheitsmuster. Die Sozialisation durch die Nachbarschaftsgruppe Gleichaltriger, durch die Kinder automatisch konstruktive Konfliktmuster ausprobieren, wird seltener. Kinder erleben ihre Kindheit zunehmend zu Hause. Die alltägliche Erfahrung, dass man die anderen für gelungene Spiele braucht und sich deshalb mit ihnen einigen muss, fehlt vielen modernen Kindern. Diese Individualisierung, die von Sozialwissenschaftlern als die prägende gegenwärtige Entwicklung herausgestellt wird, führt zu einem Wertewandel und Werteverlust. Das wiederum führt zu Handlungsunsicherheiten. Und fehlende Sicherheit wird oft durch Aggression kompensiert. Medienwelt Auch der Einfluss der Medien spielt eine wichtige Rolle. Es geht hier nicht darum, die Gewalt in Videospielen für alles verantwortlich zu machen. Nach meinen Erfahrungen und Deutungen spielt die mediale Inszenierung von Sadismus als Vergnügen wie z.B. in Castingshows eine wichtige Rolle dabei, dass die Hemmschwelle gegenüber Mobbing sinkt. Die nachmittäglichen Talkshows, oder auch die Onlinesucht zeigen den Kindern Tag für Tag auf, dass es unterhaltsam und sozial verträglich ist, Schwächen anderer genussvoll auszubreiten und anzugreifen.

In der Familie finden wir zunehmend ein verändertes Erziehungsverständnis. In Sprechstunden hören Lehrer immer häufiger merkwürdige Sätze wie „Machen Sie das mal, ich weiß nicht mehr, wie ich mit meinem Sohn klarkommen soll. Sie haben das gelernt“ oder „Ich bin die beste Freundin meiner Tochter“. Bei vielen Mobbingtätern wechselt das Elternverhalten zwischen extremer Verwöhnung, Verschmelzung mit dem eigenen Kind und dessen Vernachlässigung. Das zeigt sich unter anderem darin, dass diese Eltern ihren Kindern grundsätzlich glauben, wenn es um Schulkonflikte geht. Sie wollen oder können sich nicht vorstellen, dass ihr Kind interessengeleitet berichtet und argumentiert. Gesellschaftliche Entwicklungen und elterliche Erziehung sind weitgehend dem Einfluss der Schule entzogen. Deshalb konzentriert sich die Darstellung der Ursachen von Mobbing auf die Ursachen, die im Fehlverhalten der Schule liegen. Ursachen, die sich im Umfeld „Schule“ finden Zunächst sollte die Annahme aufgegeben werden, dass es an Ihrer Schule kein Mobbing gibt. Mittelt man die weit auseinanderliegenden empirischen Befunde über die Häufigkeit schulischen Mobbings, so kann man davon ausgehen, dass jeder siebte bis zehnte Schüler im Laufe seiner Schulzeit Opfer von Mobbing wird. Allerdings ist diese Zahl nicht naturgegeben, sondern in erster Linie abhängig von den schulischen Konzepten selbst.

Lehrerverhalten: Lehrer, die sarkastisch und zynisch mit ihren Schülern umgehen, bieten Mobbern entsprechende Vorbilder. Die Methoden des Mobbings werden vorgelebt. Und das wiegt schwerer als jedes Lippenbekenntnis zum harmonischen Miteinander.

Lehrer, die sich ausschließlich um die fachliche Vermittlung von Inhalten kümmern, signalisieren ihren Klassen, dass das Miteinander nicht von schulischem Interesse ist. Die Gleichgültigkeit gegenüber Schülern scheint weiter verbreitet, als man annimmt. Dies lässt sich auch durch empirische Befunde belegen: 80% der Schüler, die wegen Mobbing die Klasse verlassen haben, geben an, in diesem Zusammenhang kein persönliches Wort mit einem Lehrer gesprochen zu haben. Lehrer, die Sanktionen androhen, aber sie nie vollziehen, vermitteln, dass Mobbing nichts Gravierendes ist, dass man ohne Risiko mobben kann und darf. Sie demonstrieren zugleich die Hilflosigkeit der Schule und erziehen Mobber dazu, Lippenbekenntnisse abzugeben, in denen Besserung versprochen wird. Eine dauerhaft vorgelebte Inkonsequenz entmutigt auch die Schüler, die den Lehrer als Bündnispartner gegen Mobbing gewinnen wollen. Die Opfer lernen, dass ihre Leiden nicht ernst genommen werden. Das inkonsequente Handeln kann auf mehrere Ursachen zurückgeführt werden:

  1. Angst, einen Fehler zu begehen, weil man unsicher ist, wie man mit Mobbing umgehen soll.
  2. Ein Zurückschrecken vor den Schwierigkeiten, lange Zurückliegendes aufzudecken.
  3. Furcht vor den Konflikten, die bei der Aufarbeitung von Mobbing entstehen können.

Lehrer, die Angst vor ihren Klassen haben, suchen diese nicht selten durch Anbiederung zu überwinden. Anbiedern im Zusammenhang mit Mobbing heißt, gemeinsam mit den aggressiven Wortführern den erkennbar Schwachen bloßzustellen und anzugreifen. In diesem Fall geht es den gemobbten Schülern besonders schlecht. Ihre Beschwerden werden nicht nur ignoriert, sondern bilden den Anlass für neue Übergriffe. Allerdings wäre es ein Fehler, Lehrer grundsätzlich für Mobbingprozesse verantwortlich zu machen, denn es gibt sehr gut geführte Klassen, in denen engagierte Lehrer unterrichten, in denen es aber trotzdem zu Mobbing kommt. Schulprofil Wenn einer Schule ein ethisches Grundverständnis fehlt, wirkt sich das auf die Gesamtheit der Erziehungsprozesse aus. Wegschauen und Gleichgültigkeit werden dann hingenommen. Die Außenwirkung, die man durch Leugnen von Konflikten erreichen will, wird als wichtiger empfunden als glaubwürdiges pädagogisches Handeln.

Mobbing wahrnehmen

  • Es gibt einige Indikatoren für Mobbing in der Klasse: Das Opfer ist in der Regel in der Klasse sozial isoliert. Er muss dauerhafte Übergriffe aushalten, die ihm die Missachtung seiner Person vor Augen führen. Diese Schüler werden wiederholt auf hässliche Weise gehänselt, beschimpft, verhöhnt. Sie sind oft allein und ausgeschlossen aus der Gruppe. Dies führt dazu, dass das Selbstwertgefühl des Opfers durch das Mobbing nachhaltig beschädigt wird, was wiederum entsprechende Reaktionen nach sich zieht: Viele Opfer ziehen sich zurück, reagieren gereizt auf Mitschüler, verändern sich sprunghaft, oft so, dass sie ähnlich aggressive Muster wie ihre Peiniger zeigen, ihre Leistungen lassen nach, sie zeigen sich oft ängstlich und verschlossen.
  • Die Gruppe entwickelt aggressive Verhaltensweisen. Ein gemobbter Schüler wird oft bei Gruppenarbeiten ausgeschlossen und auf dem Schulhof isoliert. Die Gruppe reagiert auf Fehlleistungen mit offenem Spott, neigt zu Beschimpfungen. Übergriffe zeigen sich beim Sport oder auf Wandertagen, wenn man sich nicht kontrolliert fühlt. Häufig reagiert die Gruppe auf Interventionen so, als habe sie ein Recht, zu mobben. Übergriffe werden heruntergespielt. In vielen Mobbingklassen sinkt die Leistungsbereitschaft.

Ich berate Sie gerne in einem Erstgespräch zu diesem Thema. Es ist wichtig frühzeitig zu erkennen das Ihr Kind, bzw. Ihre Schüler betroffen sind.

Herzliche Grüße, Ralf Baumhöfer Heilpraktiker (Psychotherapie)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Burnout

Burnout

Wie kommt es überhaupt zu Stress und was steckt hinter?

Patienten die immer wieder ihre Belastungs- bzw. Stressgrenze überschreiten, kann dies zur Erschöpfung führen und auf Dauer den Leistungsspielraum einschränken.

Ein zentrales Kriterium für Stress ist, dass es sich hierbei immer um einen subjektiven Zustand handelt, der maßgeblich vom Gefühl der Hilflosigkeit geprägt ist. Je unkontrollierbarer eine Situation für eine Person erscheint, je hilfloser sie sich fühlt, desto stärker ist das Gefühl von Stress. Die subjektive Bewertung spielt hierbei die entscheidende Rolle.

Dabei löst erst das Gefühl von unzureichenden Ressourcen und das damit verbundene Gefühl der Hilflosigkeit eine entsprechende Stressreaktion aus. Stress entsteht also nicht allein durch die Situation an sich, sondern durch das, was wir aus der Situation machen. Erst wenn wir das Gefühl haben, einer Situation nicht gewachsen zu sein, geraten wir unter Stress.

Dass Menschen, die ausgebrannt sind, überlastet sind, ist unbestritten. Doch was liegt hinter diesem Symptom? Was ist der Auslöser für Burnout? Wo liegt die Ursache für dieses Phänomen, das trotz zahlloser Behandlungsangebote immer häufiger auftritt und längst zu einem gesellschaftlichen Problem geworden ist?

Es sind in der Regel negative oder fehlende positive Beziehungen zum Umfeld, sowie die fehlende Beziehung zu sich selbst, welche die Betroffenen haben ausbrennen lassen.

All diejenigen, die an einem Burnout erkrankt und bei mir ambulant in Behandlung waren, befanden sich in konfliktreichen und spannungsgeladenen Beziehungen und/oder verfügten entweder über keine sozialen Kontakte mehr oder nur noch über oberflächliche. Die wenigsten befanden sich noch in einer gesunden Partnerschaft, und niemand, der mit einem Burnout in die Behandlung kam, stand noch in guter Beziehung zu sich selbst. Wie wichtig der Beziehungsaspekt bei der Entstehung eines Burnouts ist, beginnen mittlerweile wissenschaftliche Studien zu erforschen, die zum Beispiel der reinen Arbeitsüberlastung nur noch eine Nebenrolle in Krankheitsentstehung und Krankheitsgeschehen zukommen lassen.

Der klassische Burnout entsteht in mehreren Phasen, bis es zur entgültigen Überbelastung und Erschöpfung kommt, können mehrere Jahre vergehen.

Hierzu berate ich Sie gerne in einem Erstgespräch.

 

 

Kognitive Psychotherapie

Kognitive Psychotherapie

Kognitive Verhaltenstherapie – was ist das?

Hinter der Bezeichnung Kognitive Verhaltenstherapie verbirgt sich eine psychotherapeutische Methode zur gezielten Behandlung emotionaler Probleme.

In den letzten 30 Jahren sind unterschiedlichste psychotherapeutische Schulen entstanden. Sie traten und treten mehr oder weniger begründet mit dem Anspruch an, etwas völlig Neues gegenüber bisherigen Verfahren darzustellen und bei der persönlichen Reifung oder Bearbeitung psychischer Probleme Entscheidendes zu bewirken. Ich möchte an dieser Stelle nicht einzelne therapeutische Richtungen und Schulen beschreiben oder bewerten. Bislang haben jedoch nur drei unterschiedliche Psychotherapierichtungen eine Zulassung zur Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen erhalten: Die Psychoanalyse, die Tiefenpsychologie und die Verhaltenstherapie. Zu Letzterer zählt auch die Kognitive Verhaltenstherapie. Aufgrund langjähriger wissenschaftlicher Begleitforschung wurde jedoch insbesondere die Wirksamkeit und Effizienz der Kognitiven Verhaltenstherapie eindeutig nachgewiesen. Die systemische Therapie wird in Kürze folgen.

Verhaltenstherapie:

Die Verfahren der Verhaltenstherapie basieren auf den Lerngesetzen und werden ebenso wie diese bereits über 80 Jahre beforscht und angewendet. Die Lerngesetze beschreiben, wie wir neue Informationen verarbeiten, unter welchen Bedingungen wir besonders leicht neue Erfahrungen behalten oder vergessen und unter welchen Umständen wir einmal Gelerntes leichter ablegen oder verändern können.

Verhaltenstherapeuten gehen davon aus, dass es sich bei den meisten emotionalen Problemen entweder um Defizite bei bestimmten Lernerfahrungen handelt oder dass gelernte Denk- und Verhaltensmuster unangemessen und problematisch sind.

Das heißt: Einige für die alltägliche Lebensbewältigung oder Lebenszielsetzung notwendige Dinge wurden bisher nicht gelernt oder das Gelernte ist sozial ungünstig oder psychisch ungesund. Verhaltenstherapeuten werden nun genau hier ansetzen, indem sie mit speziellen Übungsprogrammen helfen, fehlende Fähigkeiten aufzubauen oder unangemessen verarbeitete Lernerfahrungen zu löschen oder zu ver- ändern. Das bedeutet: Verhaltenstherapeuten benutzen hierzu die vielfältigen Möglichkeiten, die die Lerngesetze bieten.

Die Patienten üben anhand eines speziell für ihr Problem erstellten Arbeitsplans neue Verhaltensalternativen. Durch den Aufbau dieser neuen Verhaltensmöglichkeiten, die damit verbundenen Erfahrungen und Erfolgserlebnisse und das dadurch steigende Selbstvertrauen und Selbstwertempfinden sollen bestehende krank machende Denkweisen und belastende Gefühle nach und nach abgebaut werden.

Kognitive Verhaltenstherapie

Im Gegensatz zur herkömmlichen Verhaltenstherapie konzentrieren sich Kognitive Verhaltenstherapeuten auf unangemessene, krank machende Gefühle und deren Ursachen.

Dabei geht es in erster Linie um die Diagnose und die Behandlung emotionaler Probleme und nicht, wie die leider völlig unzutreffende Bezeichnung nahelegt, um die Änderung von Verhaltensauffälligkeiten oder defiziten.

»Kognitiv« heißt: das Erkennen, Wahrnehmen, Denken betreffend. Damit ist der Schwerpunkt dieses Ansatzes treffend beschrieben, denn gerade die Art und Weise unseres Denkens, unsere Normensysteme und Wertmaßstäbe einerseits und die damit einhergehenden Gefühle anderseits sind Kognitiven Verhaltenstherapeuten besonders wichtig, da sie einen direkten Zusammenhang zwischen Gedanken und Gefühlen sehen.

Nun, auch diese Einsicht ist ebenso wenig neu wie psychische Probleme selbst. Bereits im ersten Jahrhundert n. Chr. hat der Philosoph Epiktet die Bedeutsamkeit der inneren Werturteile und Normensysteme für unser Fühlen und Verhalten erkannt und beschrieben. Als Beispiel hierfür steht sein Ausspruch: Insofern handelte es sich um eine Aktualisierung der wohl ältesten psychotherapeutischen Methode überhaupt, als man in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts begann, diese alten Einsichten und Erkenntnisse systematisch auszuwerten und in die moderne psychotherapeutische Behandlung emotionaler Erkrankungen einzubauen.

Denken und Fühlen.

Aus diesem Bemühen heraus entstand die Kognitive Verhaltenstherapie. Sie legt besonderes Gewicht auf das Erkennen und Überprüfen von Wertmaßstäben, verinnerlichten Normen und häufig ablaufenden Gedanken. Denn wenn daraus offensichtlich gefühlsmäßige Probleme entstehen können, wird ihr Hauptziel in der Überprüfung und gegebenenfalls in der Veränderung eben dieser Wertmaßstäbe und Normen liegen. Im Unterschied zur herkömmlichen Verhaltenstherapie bemüht sich der Kognitive Verhaltenstherapeut daher zunächst um eine Veränderung der krank machenden Gedankenmuster.

Dann geht auch er daran, mithilfe eines strukturierten Arbeits- und Übungsprogramms die gewonnenen Erkenntnisse von der Einsichtsebene in geänderte, zielgerichtete Denk- und Verhaltensweisen umzusetzen, um so das zunächst noch theoretische Wissen durch neue Erfahrungen auch glauben zu lernen.

Im Fokus: Das emotionale Problem. Wir haben bereits bemerkt, dass der Ausdruck »Kognitive Verhaltenstherapie« manchen zu der Schlussfolgerung verleiten mag, es ginge bei der Bearbeitung psychischer Probleme hauptsächlich und in erster Linie um die Änderung von Verhaltensmustern. Das hieße jedoch, Ursache und Wirkung oder Problem und Symptom miteinander zu verwechseln.

Wenn wir als Erwachsene bestimmte Fähigkeiten, Verhaltensweisen oder Fertigkeiten nicht gelernt haben, liegt das meist daran, dass wir dies stets für zu gefährlich, zu lästig oder zu peinlich hielten und es aus Angst oder Bequemlichkeit vermieden haben, uns damit zu beschäftigen. Sollten wir bestimmte Dinge nur nicht gelernt haben, wäre das allein kein Grund, sofort zum Psychotherapeuten zu gehen, denn wir könnten ja heute damit beginnen, unser Verhalten zu ändern. So könnten wir zum Beispiel lernen, Kritik angemessen auszudrücken oder zu ertragen, mit dem Alkoholtrinken oder Rauchen aufzuhören, Vorträge zu halten, uns Freunde oder Partner zu suchen, auf dem Eis Pirouetten zu drehen oder im Mittelpunkt einer Menschenmenge zu stehen.

Es sei denn, irgendetwas hielte uns davon ab, beispielsweise die Angst vor Blamage oder Ablehnung, Scham, Trauer oder Niedergeschlagenheit. Meist vermeiden wir wegen dieser unangenehmen Gefühle, uns mit Situationen, Personen oder Sachen so auseinander zu setzen, wie es zum Aufbau angemessener Verhaltensweisen notwendig wäre. Dadurch entstehen Defizite oder unangemessene Muster, die längerfristig zu psychischen Beschwerden und nachfolgend zu weiteren Verhaltenseinschränkungen führen können.

Grundsätzlich gilt daher für die Kognitive Verhaltenstherapie:

Probleme und ihre Symptome. Die emotionalen Konsequenzen psychischer Probleme können vielfältig und schillernd sein. Manche leiden unter Angsterkrankungen, hierzu zählen zum Beispiel soziale Ängste wie die Angst vor Ablehnung und Kritik, existenzielle Befürchtungen vor Tieren, Krankheiten oder finsteren Mächten, Panikattacken oder der Angst vor der Angst, andere unter unterschiedlichen depressiven Störungen bis hin zu Selbstmordgedanken oder selbstschädigendem Ärger mit oder ohne ausgelebten Aggressionen, wieder andere leiden unter Scham, Selbstzweifeln und Minderwertigkeitskomplexen. Problemtypen psychischer Erkrankungen Emotionale Probleme, die wir in unserer eigenen Lebensgeschichte gelernt haben, lassen sich recht gut in lediglich drei zugrunde liegende Problembereiche kategorisieren: Selbstwertprobleme, existentielle Probleme und Probleme wegen zu geringer Frustrationstoleranz.

Gerne berate ich Sie dazu in einem Erstgespräch.

 

 

 

Medizinische Hypnose

Medizinische Hypnose

Patienteninformationen zur Hypnose

Praxis Psychotherapie Ralf Baumhöfer in Salzkotten (Kreis Paderborn) nach dem Heilpraktikergesetz.

Von der Hypnose besteht oft ein falsches Bild
In der Regel erscheint dem Laien Hypnose als ein Zustand, der durch eine besondere Gabe des Hypnotiseurs herbeigeführt
wird, in demder Hypnotisierte wie ein Roboter willenlos Befehle ausführt und dabei auch Leistungen vollbringt (Steigerung
der muskulären Belastbarkeit bzw. gesteigerte Lern- und Gedächtnisleistungen), die ihm normalerweise nicht möglich sind
und an die er sich – wieder zurück im Wachzustand – nicht mehr erinnern kann.

Dieses Bild von Hypnose entnimmt die Öffentlichkeit den Sensationsberichten über hypnotische Phänomene bzw. den Darstellungen von Bühnenhypnose in den Medien (Fernsehen, Illustrierte). Leider zeichnen derartige Berichte nicht nur ein falsches Bild vonHypnose, sondernwecken
auch unrealistische Erwartungen und Ängste über Dauer und Verlauf einer Hypnosetherapie.


Hypnose lenkt die Aufmerksamkeit auf die innere Realität.
Tatsächlich ist der Patient in Hypnose sich seiner selbst und der Vorgänge während der Hypnosesitzung bewusst und kann
sich hinterher in der Regel an alles erinnern.
Spontane Erinnerungslücken sind sehr selten, meist wird Hypnose so »wie kurz vor dem Einschlafen« erlebt.
Man denkt dabei mehr »in Bildern«, die intensiver und stabiler sind als ohne Hypnose, die Aufmerksamkeit ist auf die »innere
Realität« gerichtet, die der Therapeut durch Suggestionen, Metaphern etc. gestaltet, während die Umwelt, die »äußere
Realität«, in den Hintergrund tritt.


Die Fähigkeit, Hypnose zu erleben, hängt nicht – wie vom Laien oft vermutet – mit (eher negativen) Persönlichkeitsmerkmalen
wie Neurotizismus, Hypochondrie, sozialer Angst etc. zusammen, sondern insbesondere mit der Fähigkeit, lebhafte
Vorstellungen entwickeln zu können.


Hypnose ist nicht Schlaf
Weiterhin werden kreative Fähigkeiten bzw. die Fähigkeit zur »Absorption« (»Aufgehen« in der Beschäftigung mit der Sache)
diskutiert. Physiologisch kann Hypnose klar vom Schlaf abgegrenzt werden, während die physiologischen Effekte von
Entspannung/Meditation mit denen von Hypnose vergleichbar sind.
Hypnose bewirkt nichts Außergewöhnliches Leistungssteigerungen (ohne vorheriges Training) oder eine Minderung der moralischen Verantwortlichkeit sind in Hypnose nicht möglich. Zwar werden immer wieder derartige außergewöhnliche Phänomene berichtet, mit sorgfältig kontrollierten wissenschaftlichen Experimenten wird aber belegt, dass diese Phänomene auch ohne Hypnose möglich sind.


Hypnose kann therapeutisch eingesetzt werden
Laien sind oft von den Möglichkeiten der Hypnose fasziniert, die angeblich das normale Maß übersteigen. Medienberichte
hierzu sind oft einseitig oder falsch, da sie Sensationen darstellen wollen.
Die wissenschaftlich ausgebildeten Therapeuten sind mehr von der Möglichkeit fasziniert, die in Hypnose veränderte »innere
Realität« therapeutisch effektiv einzusetzen. Gerade hierzu zeigen Untersuchungenaus der klinischen Hypnoseforschung, dass
Hypnose bei sehr vielen psychischen und psychosomatischen Problemen von großem therapeutischen Nutzen ist.


Hypnose wird in Kombination angewandt
Hypnose ist keine eigenständige Therapieform, sondern wird in der Regel in Kombination mit den bekannten Psychotherapieformen
angewandt: In der Verhaltenstherapie etwa,um den Patienten eine normalerweise angstauslösende Situation in der
»innerenRealität« angstfrei bestehen zu lassen,umz. B. neue Denk-, Erlebensformen, Konfliktlösungenund Verhaltensweisen
zu erkennen, zu erproben und später real einzusetzen. In der Psychoanalyse z. B., um in der hypnotischen Altersregression
wichtige Kindheitserlebnisse zu reaktivieren und aufzuarbeiten.

Neben der Kombination mit psychotherapeutischen Verfahren hat die Hypnose aber auch ihren sehr weiten Anwendungsbereich
in der Verhaltensmedizin bzw. psychosomatischen Medizin, wo psychisch bedingte Krankheiten wie Bluthochdruck,
Hautprobleme etc. mit Hypnose behandelt werden können.
Hypnose wird ebenfalls zur Schmerzkontrolle eingesetzt, so z. B. in der zahnärztlichen Praxis, bei Rücken, oder Kopfschmerzen.

Die hier beschriebenen Symtomatik gehört in die Behandlung und darf nur von erfahrenen Therapeuten wie Ärzten, Psychotherapeuten, oder Heilpraktikern praxistiert werden.

Zur medizinischen Hypnose berate ich Sie gerne in einem Erstgespräch.

Sokratischer Gesprächsführung

Sokratischer Gesprächsführung

Der Sokratische Dialog ist eine ursprünglich philosophische Unterrichtsmethode, die eigenverantwortliches Denken fördern will, indem sie zur Reflexion und Selbstbesinnung anleitet, übernommene Normen oder Vorurteile prüft und zum Selbstdenken anregt.

Von Alltagsbeobachtungen ausgehend, werden mit Hilfe der regressiven Abstraktion, dem Rückschluss vom Besonderen zum Allgemeinen, übergeordnete Einsichten und Erkenntnisse gesucht.

Der psychotherapeutische Sokratische Dialog bezeichnet einen philosophisch orientierten Gesprächsstil, der durch eine nicht-wissende, naiv fragende, um Verständnis bemühte, zugewandte, akzeptierende Therapeutenhaltung geprägt ist und chronologisch verschiedene Phasen durchläuft. Er dient einzig der Zielsetzung, dass der Klient durch die geleiteten Fragen des Therapeuten alte Sichtweise reflektiert und – falls er darin Widersprüche oder Mängel erkennt – eigenverantwortlich entscheidet, ob er eine neue funktionale Alternative erarbeiten und seine alte, dysfunktionale Ansicht zu Gunsten der neu erarbeiteten aufgeben will. Hierzu bedienen Therapeuten sich verschiedener Frage- und Disputtechniken und der Methode der! regressiven Abstraktion.

Die mit Abstand häufigsten Probleme, mit denen ich in der Behandlung konfrontiert werde, sind Selbstwertprobleme, die daraus resultieren, dass Menschen ihren Wert an unsinnigen Kriterien festmachen, sich selbst willkürlich beurteilen oder generalisierend betrachten.

Als soziale Wesen haben wir wohl schon seit jeher versucht, mit Hilfe der Selbsteinschätzung unseren Rang innerhalb einer Gruppe zu bestimmen. Diese Selbstbeurteilung ist dabei in der Regel so lange unproblematisch, als sie nicht pauschalisiert und den gesamten Selbstwert von einem einzelnen Kriterium abhängig macht.

Selbstbewertungsmaßstäbe sind nicht nur schichtspezifisch und durch soziale Normen geprägt (»Der Stärke hat recht«, »Der Klügere gibt nach«), sondern unterliegen auch kulturspezifischen Normen. Wer nicht das Gesicht, d. h. nicht an Wert verlieren möchte, muss beispielsweise in Asien seine Emotionen unter Kontrolle halten, in Polynesien Schmerzen klaglos hinnehmen können, als Mann in Australien sportlich und darf als Frau in Brasilien nicht übergewichtig sein.

Selbstbeurteilungsmaßstäbe, die uns in Mitteleuropa am meisten zu schaffen machen, sind: “

  • Hast du was, bist du was!
  • Kannst du was, bist du wer!
  • Wissen ist Macht (und Mächtige sind besser)!
  • Viel Freund’, viel Ehr’!«Viel Feind’, viel Ehr’!
  • Wer Fehler macht, ist ein Versager (und Versager taugen nichts)
  • Ein Mann, ein Wort!« „
  • Ohne Fleiß, keinen Preis!«
  • Männer weinen nicht!«

Wohl jeder kennt diese Normen und hat den einen oder anderen dieser Maßstäbe von klein auf verinnerlicht. Das allein ist noch nicht pathologisch. Erst wenn diese Normen unreflektiert aus dem Verborgenen, unbewusst unser Denken und Verhalten bestimmen, weil wir sie immer noch glauben, ohne uns selbst darüber im Klaren zu sein, wird oft ein Selbstwertproblem daraus Selbstwertprobleme gehen teilweise mit schwersten emotionalen Turbulenzen einher: Scham, Angst, Selbstärger bis zum Selbsthass,mit oder ohne Selbstbestrafung und Niedergeschlagenheit bis hin zu schwerer Depression und schweren emotionalen Turbolenzen. Je weniger die Betroffenen dabei kulturell akzeptierte Möglichkeiten sehen, ihre emotionalen Probleme mitzuteilen und zu bearbeiten, umso größer der Leidensdruck.

 

 

Zwänge

Zwänge

Die häufigsten und auch bekanntesten Manifestationsformen der Zwangsstörung sind die Wasch- oder Putzzwänge sowie die Kontrollzwänge.

Diese Differenzierung ist für unterschiedliche Strategien in der Therapie bedeutsam. Wasch- und Putzzwänge sind in der Regel mit der Furcht vor einer Ansteckung mit Krankheitskeimen oder Verunreinigung mit menschlichen Ausscheidungen, gefährlichen Chemikalien o. Ä. verbunden. Typischerweise befürchten die Betroffenen, durch den Kontakt mit diesen Stoffen krank zu werden, zu sterben oder andere dadurch krank zu machen, dass sie die betreffenden Keime oder Verschmutzungen weitergeben.

Während Waschzwänge früher vor allem durch die Angst vor Geschlechtskrankheiten wie Syphilis, Gonorrhoe oder Herpes ausgelöst wurden, steht heute die Angst vor AIDS im Vordergrund, aber auch Krebs und BSE spielen als Themen eine Rolle.

Offensichtlich spiegelt sich in den Inhalten der Zwänge der Zeitgeist wider. Kontrollzwänge beziehen sich typischerweise auf Elektrogeräte wie Herd, Kaffeemaschine, Bügeleisen etc.), die in der Vorstellung der Betroffenen einen Hausbrand verursachen könnten, oder auf Türen und Fenster, die wegen der Gefahr eines Einbruchs verschlossen sein müssen.

Auch die Sorge, dass man einen anderen Menschen verletzt haben könnte, löst oft vielgestaltige Kontrollen, aber auch Vorsichtsmaßnahmen und wiederholtes Abgehen oder -fahren derselben Wegstrecken aus.

Ganz allgemein ist die Furcht davor, einen Fehler begangen zu haben, der das soziale Ansehen und Leben ruinieren könnte, einer der häufigsten Auslöser für Kontrollzwänge. Hin und wieder spielt auch die Sorge, einen körperlichen Makel zu haben, hier mit hinein. Grundsätzlich sind viele Kontrollzwänge nicht beobachtbar, sondern laufen ausschließlich auf der kognitiven Ebene ab.

Nach den jüngsten epidemiologischen Studien stellen Zwangsstörungen in Deutschland mit einer Ein-Jahres-Prävalenz von 3,6 % die vierthäufigste psychische Störung nach den Phobien, der Depression und den Suchterkrankungen dar.

Gerne berate ich Sie dazu in einem Erstgespräch.

 

 

 

Selbstwertprobleme

Selbstwertprobleme

Haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, ob Sie ein »guter« oder ein »wertvoller« Mensch sind?

Oder was statistisch gesehen sehr viel wahrscheinlicher ist: Haben Sie sich auch schon öfter schlecht gefühlt, weil Sie glaubten, nicht »gut genug« oder »nicht wertvoll« zu sein?

Vielleicht haben Sie ja auch schon eines oder mehrere der folgenden Symptome bei sich beobachtet: Sie fürchten sich vor Situationen, in denen Sie ausgelacht oder abgelehnt werden könnten, Sie haben Angst davor, Fehler zu machen, Sie trauen sich nicht unter Menschen, wenn Sie nicht passabel aussehen, Sie schämen sich, wenn jemand Sie auslacht, ablehnt oder kritisiert, Sie kümmern sich mehr darum, was andere wollen oder von Ihnen erwarten, als konsequent Ihre eigenen Ziele zu verfolgen, Sie legen sich ungern fest und mögen sich erst dann entscheiden, wenn Sie sicher sind, was »garantiert richtig« ist, Sie sind unsicher und befangen, wenn Sie in Gesellschaft fremder Menschen sind, Sie neigen dazu, sich zu überfordern, um ja »ausreichende Leistung« zu bringen, Sie kämpfen darum, recht zu haben oder zu behalten und empfinden es als Makel, wenn Ihnen das nicht erfolgreich genug gelingt, Sie reagieren schnell gekränkt oder beschämt, Sie können nicht verlieren, ohne sich zu rechtfertigen oder sich selbst dafür abzuwerten.

Sie halten sich für nutz- oder wertlos, wenn Sie nichts zu tun haben oder ohne Arbeit sind. Diese Liste ließe sich noch weiterführen, aber wenn Sie sich bisher auch nur in einem dieser Punkte wiedererkennen, liegt die Vermutung nahe, dass Sie unter einem Selbstwertproblem leiden.

Damit wären Sie dann allerdings in zahlreicher Gesellschaft, denn Selbstwertprobleme sind die mit Abstand größte Gruppe emotionaler und psychischer Probleme, die Menschen im Laufe ihres Lebens zu schaffen machen: ca. 80   Prozent der Patienten in ambulanter Psychotherapie oder Beratung leiden darunter.

Was sind eigentlich »Selbstwertprobleme«?

Von einem Selbstwertproblem spricht man, wenn jemand seinen eigenen Wert von bestimmten Merkmalen, Leistungen oder Eigenschaften abhängig macht und dann in schwere emotionale Probleme gerät, wenn er diesen Wertmaßstäben nicht genügen konnte oder wenn so ein Versagen droht.

Bei einem Selbstwertproblem benutzt man krank machende Denkweisen, die sich auf Regeln oder Eigenschaften beziehen, nach denen jemand den Zugewinn oder Verlust der eigenen Wertigkeit bestimmt.

Solche Regeln oder »Konzepte« sind besonders stark von sozialen und kulturellen Einflüssen, Moralvorstellungen und Erziehungsnormen geprägt. Befürchtungen beziehen sich hierbei stets auf drohenden Selbstwertverlust, wenn der dafür gewählte Maßstab (z.B. Leistung, Anerkennung, Beliebtheit, Besitz) unzureichende Ergebnisse liefert.

Soziale Ängstlichkeit und die meisten depressiven Störungsbilder, Burn-out und Schamreaktionen sind typische Konsequenzen von Selbstwertproblemen. Ursache und Wirkung. In der Regel kommen Menschen allerdings nicht wegen ihrer mehr oder weniger bewussten, selbst gewählten Maßstäbe zur Selbstwertbestimmung in die Behandlung, denn den meisten ist gar nicht klar, dass hier die Ursache für ihr seelisches Leid zu finden ist. Sie kommen dann, um die emotionalen, negativen psychischen Konsequenzen loszuwerden, die aus der gewählten Art entstehen, nach der sie ihren Selbstwert bestimmen.

Gerne berate ich Sie dazu in einem Erstgespräch-

 

Kognitive Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie
Psychotherapie Salzkotten Kreis Paderborn: Die Kognitive Verhaltenstherapie ist ein besonders effektives,

wissenschaftlich untersuchtes Therapieverfahren mit nachgewiesener Effizienz und Wirkung.

Sie ist gleichzeitig die modernste und wirksamste Form der Verhaltenstherapie.

Hier wird besonderes Gewicht auf das Erkennen, Überprüfen und ggf. Verändern von verinnerlichten Konzepten, Wertmaßstäben, Normen und häufig ablaufenden Gedanken gelegt, da diese meist für das Entstehen emotionaler Probleme
verantwortlich sind.

Nach dem Verändern krankmachender Konzepte lernen Sie, diese neuen Alternativen mit Hilfe
strukturierter Arbeits- und Übungsprogramme in Alltagssituationen umzusetzen, um die theoretischen Erkenntnisse
durch neue Erfahrungen auch glauben zu lernen.

Der Ausdruck Kognitive Verhaltenstherapie mag zu der Schlussfolgerung verleiten, es gehe beim bearbeiten von
Probleme in erster Linie um das Ändern von Verhaltensmustern.

Das hieße jedoch, Ursache und Wirkung oder Problem und Symptom miteinander zu verwechseln.

Wenn jemand bestimmte Fähigkeiten, Verhaltensweisen oder Fertigkeiten nicht gelernt hat,

liegt das meist daran, dass er dies bisher für zu gefährlich, zu lästig oder zu peinlich hielt und es aus
Angst oder Bequemlichkeit vermieden hat, sich damit zu beschäftigen.

Sollte jemand bestimmte Dinge lediglich nicht gelernt haben, wäre das allein kein Grund zu einem Therapeuten zu gehen, denn er könnte ja heute damit beginnen, sein Verhalten zu ändern und zum Beispiel lernen, Kritik angemessen auszudrücken oder zu ertragen, mit dem Alkoholtrinken oder Rauchen aufzuhören, Vorträge zu halten, Freunde oder Partner zu suchen, Reden zu halten oder im Mittelpunkt zu stehen.

Es sei denn, irgendetwas hielte ihn davon ab, beispielsweise der Antrieb, die Angst vor Blamage oder Ablehnung, Scham, Trauer oder Minderwertigkeitskomplexe.

Oft vermeiden Menschen wegen dieser unangenehmen Emotionen, sich mit Situationen, Personen oder Sachen so auseinanderzusetzen, wie es zum Aufbau eines angemessenen Verhaltensrepertoires notwendig wäre.

Dadurch entstehen Defizite oder unangemessene Muster, die längerfristig zu psychischen Beschwerden und nachfolgend zu weiteren Verhaltenseinschränkungen führen können.

Therapeutisch steht daher stets im Vordergrund, die emotionalen Hindernisse für die notwendigen Lernerfahrungen zu bearbeiten.

Doctena Onlineterminreservierung

Doctena Onlineterminreservierung

Psychotherapie in Salzkotten Kreis Paderborn nach dem Heilpraktikergesetz:

Doctena ist eine integrierte Online-Plattform, die es Praxen ermöglicht, Patienten-Termine anhand von Besuchsgründen anzubieten.

  • Automatische Terminerinnerungen per SMS und E-Mail
  • Wartelisten für Patienten, die kürzlich frei gewordene Termine nutzen möchten

Sie können rund um die Uhr online einen Termin vereinbaren.

Doctena bietet einen vollautomatischen Benachrichtigungsservice, der Terminerinnerungen (SMS/E-Mail) Sie bekommen 24h vor Ihrem Termin eine Erinnerung.

Eine Terminverschiebung ist ebenfalls online möglich.

Sie sparen mit Doctena Zeit, keine Telefonate oder unzählige Emails.

Sie können sich also über besonders kurze Wartezeiten freuen und frei werdende Termine sofort buchen. Zudem profitieren Sie von einer neuen Wartelistenfunktion, die im Prinzip wie eine klassische Warteliste funktioniert. Sagt ein Patient seinen Termin ab, wird dieser an die ersten fünf Patienten auf der digitalen Warteliste weitergereicht. Sie können den Termin ganz einfach per Mausklick für sich buchen.

 

Depressionen

Depressionen

Formen von Depressionen, Belastungen (Burnout,Trauer,Verlust) gibt es viele, die Ursache für die Entstehung ist multifaktoriell.

Ob durch genetische Faktoren, körperliche Erkrankungen, oder kritische Lebensereignisse, um nur einige zu nennen,

die Symptome sind aber oftmals gleich.

Was ist eine Depression?

Im Überblick:

Eine Depression zählt zu den sogenannten „affektiven Störungen“. Dies sind Störungen, bei denen vor allem die
Gefühlswelt betroffen und eingeschränkt ist.

Hauptsächlich leiden Betroffene an einer niedergedrückten Stimmung, einem Verlust von Freude und Interesse und einer Minderung ihres Antriebes.

Eine Depression ist dabei nicht ein „bloßes Symptom“, das bei jedem Menschen gleich behandelt werden kann.

Vielmehr betrifft die Störung einen Menschen mit ganz individuellen Persönlichkeitszügen und einer ganz eigenen Lebensgeschichte.

Entsprechend wird die Behandlung in der „intergrativen Verhaltenstherapie“ Ihren individuellen Lebenshintergrund mit berücksichtigen.

Phasen niedergedrückter Stimmung, Melancholie und das Gefühl von Traurigkeit sind wahrscheinlich jedem Menschen bekannt.

Das Erleben dieser Gefühle und Stimmungen gehört damit zum „Basisrepertoire“ jedes Menschen.

Im Unterschied zu diesen „normalen“ Phasen der Niedergestimmtheit ist eine Depression eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die psychotherapeutischer Unterstützung bedarf.

Auch liegen in der Regel noch zusätzliche Symptome vor, die wir Sichtbar machen und
ausführlich dargestellen werden.

Betroffene sind durch all diese Symptome gequält und in ihrem Alltag und ihrer Lebensführung beeinträchtigt.

Häufig dominiert bei einer Depression auch gar nicht unbedingt ein Gefühl der Traurigkeit, stattdessen erleben Betroffene häufig eine quälende und lähmende Abwesenheit jeglicher Gefühle und damit der eigenen Lebendigkeit.

Was ist typisch für eine Depression?

Charakteristisch für eine Depression sind 3 Hauptsymptome:

– gedrückte Stimmung
– Verlust von Interesse und Freude
– Antriebsminderung

Diese Symptome sind so stark ausgeprägt, dass sie die Lebensqualität und Alltagsaktivitäten des Betroffenen deutlich einschränken.

Auch halten die Symptome für mindestens 2 Wochen an, ohne dass es zu entscheidenden Veränderungen kommt.

Die gedrückte Stimmung ändert sich von Tag zu Tag kaum. Auch positiveErlebnisse beeinflussen die Stimmung nur wenig.

Der Verlust von Freude und Interesse bedeutet, dass Ereignisse, die normalerweise die Stimmung gehoben hätten (ein Geburtstagsfest, der Besuch bei Freunden etc.) nunmehr lediglich „hingenommen“ werden.

Dinge oder Aktivitäten, die den Betroffenen normalerweise interessiert haben, lassen ihn nun gleichgültig.

Der Antrieb ist meist vermindert, das heißt, es fällt den Betroffenen sehr schwer, sich zu Aktivitäten aufzuraffen und Handlungen zu beginnen oder zu beenden.

Manchmal kommt es auch zu einer unangenehmen Steigerung des Antriebes mit ausgeprägter innerer Unruhe.

Beispielsweise fällt es den Betroffenen dann schwer, an einem Ort sitzen zu bleiben, sie stehen ständig auf und laufen ruhelos durch die Wohnung.

Vielen Betroffene glauben, dass es schon irgendwo gehen wird, die Symptome mit der Zeit verschwinden.

Das Gegenteil ist leider Fall, hier ist es wichtig die eigenen Probleme anzusprechen, sich therapeutische Hilfe zu suchen.

In kritischen/akuten Phasen und Situationen ist es möglich mich 24h durchgehend telefonisch zu erreichen, bitte nutzen Sie diese Möglichkeit

Angst- und Panikstörungen

Angst- und Panikstörungen

Psychotherapie-Praxis nach Heilpraktikergesetz in der Region:Paderborn, Salzkotten, Lippstadt. Angstörungen sind in Deutschland weit verbreitet und werden immer mehr ein Thema in unserer Gesellschaft.

Die 1-Jahres-Prävalenz beträgt ca 15%,

Generalisierte Angst ist das unangenehme Gefühl des Bedrohtseins,

gekenntzeichnet durch eine ungewöhnliche Intensität, Dauer, Häufigkeit, situative Unangemessenheit, charakterisches Beschwerdemuster, frei flottierend, nicht Objekt- oder situationsbedingt, im Gegensatz zu den Phobien,

die immer Objekt bedingt, situationsgebunden sind.

Körperliche Symptome stehen im Vordergrund.

Oft auch, dass der Patient die Angst unbewusst erlebt.

Schwindel,
Schmerzen in der Brust,
Herzrasen,
gastrointestinale Beschwerden,
reduzierte Belastbarkeit
Hitzewallungen
Zittern

Charakteristisch für eine Panikstörung ist, dass Betroffene an wiederholten
Panikattacken leiden, die nicht in speziellen Situationen,
sondern vielmehr abrupt und schlecht vorhersehbar auftreten.

Die Betroffenen fürchten also nicht bestimmte Situationen, sondern
fürchten das Angstgefühl an sich mit seinen körperlichen und psychischen
Begleiterscheinungen.

Die einzelnen auftretenden Panikattacken sind Momente starker
Angst.

Sie beginnen plötzlich und erreichen innerhalb weniger Minuten
ein Maximum der Angst.

Meist dauern diese Episoden nur kurze Zeit an (wenige Minuten).

Innerhalb dieser Panikattacken erlebt der Betroffene verschiedene
starke körperliche und psychische Symptome ähnlich denen einer
Agoraphobie.

Auch hier berichten die Betroffenen von Unwirklichkeits- und Entfremdungsgefühlen
sowie von einer starken Angst vor Kontrollverlust
und einer Angst, tatsächlich zu sterben.

sind nur einige Folgeerscheinungen.

Dazu spielen direkte und indirekte Folgen eine große Rolle;

Angst vor der Angst
Erwartungsangst
Vermeidungsverhalten

können zur sozialen Isolation führen.

Für Betroffene ist es deshalb wichtig sich zu Informieren, tragfähigen Kontakt zu einem Therapeuten aufzubauen und der Belastung entgegen zu gehen.

Die richtige Therapieform spielt für den Erfolg in der Behandlung eine große Rolle.

Ich berate Sie dazu gerne in einem Erstgespräch.

Psychosomatische Erkrankungen

Psychosomatische Erkrankungen

Psychosomatische Erkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet.

Psychotherapie Salzkotten: Dass auch psychosozialer Stress krank macht, wird durch diverse Studien nachgewiesen.

Es ist nachgewiesen, dass Stress molekulare Veränderungen an Körperzellen verursachen kann und das erhöhte Adrenalin und Noradrenalin Konzentrationen im Blut langfristig Gefäßschädigungen hervorrufen können, zeigt das psychische Belastungen durch fortwährende Hormonausschüttungen zu molekularen Zellkernveränderungen führt.

Inzwischen geht man davon aus, dass jede Erkrankung, zumindest teilweise auf Stressfaktoren, oder ihre Auswirkungen zurückgeführt werden kann, da diese als dauerhafte Reize das Immunsystem schwächen und so die Wahrscheinlichkeit für Krankheiten erhöhen.

Stress ist für uns Menschen objektiv nicht fassbar, sondern entspringt dem mehr oder weniger realistischen Glauben, mit einer als wichtig erlebten Situation nicht angemessen umgehen zu können.

Das Stresserleben ist somit eng verknüpft mit der vermuteten Qualität einiger Bewältigungsstrategien und ihrer tatsächlichen Wirksamkeit.

Einzelne Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen psychischen Problemen und psychosomatischen Reaktionen, wie Magen-, Darm-, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Migräne, Muskelverspannungen,Gliederschmerzen usw.

Eine Behandlung erfolgt hier fachärztlich und psychotherapeutisch. Eine organische Ursache muss unbedingt ausgeschlossen werden, bevor meine Therapieansätze im Vordergrund stehen.

Hier ist es wichtig eine realistische Sichtweise auf die Beschwerden zusammen mit dem Betroffenen zu entwickeln das Krankheitsbild muss verstanden und vor allem akzeptiert werden, was erstmal schwer fällt, da die Einschränkungen vorhanden sind, der Arzt aber keine organisch-, körperliche Ursache findet, bzw. diese ausschließen kann.

Der Betroffene geht von Arzt zu Arzt, eine in der Regel mehrjährige Prozedur beginnt, bevor der Therapeut aufgesucht wird.

Schlafstörungen

Schlafstörungen

Psychotherapie in Salzkotten: Die vorherrschende Beschwerde besteht in Einschlaf- oder Durchschlafschwierigkeiten oder nicht erholsamem Schlaf für mindestens einen Monat.

Die Schlafstörung, oder damit assoziierte Tagesmüdigkeit führt zu signifikantem Leiden oder Beeinträchtigung in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.

Die Schlafstörung ist nicht primär auf eine psychische Erkrankung, z.B. Depression, Angststörung zurückzuführen und nicht direkt auf die Wirkung einer Substanz (Droge, Medikament) oder eine medizinische Erkrankung zurückzuführen.

Vor Beginn jeder Behandlung muss demnach eine gründliche organische und psychiatrische Diagnostik durchgeführt werden.

Dazu berate ich Sie gerne in einem Erstgespräch.

Agoraphobie

Agoraphobie

Wenn Sie unter einer Agoraphobie leiden, kann dies sowohl mit als auch ohne Auftreten von Panikattacken einhergehen.
Das zentrale Problem ist aber Ihre Angst, an Orten zu sein, von denen eine Flucht schwierig oder peinlich wäre
oder in denen sich beim Auftreten panikartiger Symptome keiner um Sie kümmern würde oder Hilfe nicht erreichbar
sein könnte.

Betroffene erleben in den gefürchteten Situationen möglicherweise auch körperliche Angstempfindungen wie Herzklopfen,
Pulsrasen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Zittern, Beklemmungsgefühle in Brust- und Herzgegend.

Ihnen kann in diesen Situationen schonmal schwindelig geworden oder auch ein Gefühl von Verzerrung der Umwelt
oder der eigenen Person begegnet sein. Sie haben in diesen angstauslösenden Situationen möglicherweise auch schon
mal Doppelbilder gesehen oder Gefühllosigkeit bzw.

Kribbeln in Händen und Armen erlebt. Vielleicht waren die
Symptome auch schon einmal so stark, dass der Gedanke auftrat, verrückt zu werden oder sogar zu sterben.
Im Gegensatz zu einer umgrenzten Panikstörung beziehen sich agoraphobische Ängste allerdings immer auf ein charakteristisches
Muster von Situationen, wie z. B. alleine außerhalb von zuhause zu sein, in Menschenmengen, Kaufhäusern,
Warteschlangen, auf Brücken zu stehen oder auf Reisenmit Bus, Zug oder Auto zu sein.

Diese Situationen werden vermieden oder sie werden nur mit deutlichem Unbehagen und mit der Angst vor dem
Auftreten einer Panikattacke oder panikähnlichen Symptomen ertragen oder können nur in Begleitung aufgesucht
werden.
Die Vermeidung ist hierbei das Leitsymptom. Dabei kann das Vermeidungsverhalten sehr offen zu Tage treten oder
aber auch versteckt sein und weder den Betroffenen selbst noch den Angehörigen zunächst auffallen.

So kann es sein, dass sich Agoraphobiker »einreden«, noch nie gerne U-Bahn, Bus oder auf der Autobahn mit dem
eigenen Auto gefahren zu sein.

Darum haben sie sich beispielsweise angewöhnt, statt Bahn zu fahren, sich von ihrem
Partner oder einer guten Freundin mit dem Auto fahren zu lassen. Oder sie fahren nur noch auf dem Beifahrersitz,

»weil ihre Frau schon immer die bessere Autofahrerin war«.

»Einkaufen kann man ja genauso gut online«

oder

»der Ehemann hat sich angewöhnt, die Einkäufe komplett zu übernehmen.

Sie haben möglicherweise auch andere – zunächst unsichtbare–Vermeidungsrituale entwickelt (Handy, Beruhigungsmittel,
Apotheken und Arztpraxen auf Ihrem Weg). Leider breitet sich auch das bestorganisierte Vermeidungsritual in der Regel im Laufe der Zeit immer weiter aus und die Erwartungsängste übertragen sich auf bisher als unbedenklich wahrgenommene Situationen. Dann wird der Freiheitsradius immer kleiner und die Abhängigkeit von anderen Menschen oder von Hilfsmitteln, die ein Sicherheitsgefühl vermitteln, immer größer.

Genau dort setzt unser Behandlungsangebot an, indem wir Sie unterstützen,
-Ihre körperlichen Symptome und Befürchtungen realistisch einzuschätzen;
-Ihre Katastrophenphantasien selbst in Frage zu stellen;
-IhreWahrnehmung gezielt zu beeinflussen;
-sich den bislang vermiedenen Situationen auszusetzen;
-die Erfahrung zu machen, dass Sie trotz Angst Ihr Kontrollerleben stärken,
-damit die körperlichen Symptome positiv im Sinne der Abschwächung regulieren und
-Ihren Bewegungsradius wieder zu vergrößern.

Ich möchten Ihnen dazu konkrete Techniken vermitteln, mit denen Sie Ihre Symptome bewältigen und die »Angst in
den Griff« bekommen können, sodass Ihr Leben nicht mehr von der Angst bestimmt wird.

Ich berate Sie dazu gerne in einem Erstgespräch.

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist ein Psychotherapieansatz, der Eingang in die Krankenversorgung gefunden hat, weil seine Wirksamkeit bei vielen psychischen Krankheiten und Problemen hinreichend belegt ist.

Ihre Strategie ist eingebettet in eine kontinuierliche Analyse der Problemlage und der Motivation des Patienten sowie der Beziehung zwischen Ihnen und mir als Therapeuten.

Zu gegebener Zeit, wenn die Bedingungen Ihrer Problematik geklärt sind,  erfolgt die Therapieplanung, bei der in Kooperation mit Ihnen möglichst klare Zielsetzungen für die Therapie festgelegt werden und eine Indikation für spezifische Verfahren gestellt wird.

Der letzte Schritt beinhaltet dann die Durchführung der Therapie (sprich: die Anwendung der ausgewählten Techniken) sowie den Versuch, erzielte positive

Veränderungen zu stabilisieren. Dieses Rahmenkonzept macht die Verhaltenstherapie zu einer besonders flexiblen und patientengerechten Vorgehensweise.

Vorgehen und technische Durchführung

Zur Bestimmung des Ausgangszustandes einer Therapie gehört zunächst die Erhebung von Informationen über Voraussetzungen und Umstände des Therapiebegehrens, was meist in einem relativ wenig formalisierten Erstinterinterview geschieht.

In einem therapeutischen Erstgespräch versuche ich, möglichst schnell einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Informationen zu Person, Problematik, Problemgeschichte, Biografie, Therapieanlass, aktueller Lebenssituation sowie zum Störungsmodell des Patienten, zu Erwartungen an die Therapie, Motivationslage und Therapiezielen zu erhalten.

Bei der Erhebung der Lebensgeschichte des Patienten versuche ich mir dann ein möglichst systematisches Bild davon zu machen, wie die individuelle Entwicklung bisher verlaufen ist, welche biografischen Einflussfaktoren für die Entwicklung von psychischen Störungen eine Rolle spielen und wie sie ggf. in die Therapieplanung einbezogen werden müssen.

Zur Vorbereitung lassen sich Fragebögen, Überweisungsberichte und Krankenakten nutzen. Das Vorliegen einer oder mehrerer psychischer Störungen ist das Hauptindikationskriterium für eine Psychotherapie.

Die Linderung der Störung ist das zentrale Kriterium für den Erfolg. Folglich gehören das Erkennen und die Erfassung psychischer Störungen zu den wichtigsten Anliegen der interventionsbezogenen Diagnostik. Ziel klassifikatorischer und kategorialer Diagnostik ist es, die Vielfalt der Erscheinungsformen psychischer Auffälligkeiten anhand markanter, wissenschaftlich bestätigter Merkmale zu ordnen und überschaubarer zu machen.

Hierzu berate ich Sie ausführlich in einem Erstgespräch.